nicknack
medias in res :: mein füchslein grast brote feinsäuberlich ab, entledigt sie penibelst aller auflagen und -striche und lässt nahezu makellose, wie unangetastet aussehende scheiben leeren brotes zurück — monster, clowns und getier hin und her. so viel zu meinen »kinderbrot«-erfolgen.
es gibt da allerdings eine form von brot, die der kleine herr über alles liebt, nicht zuletzt wegen des feinen »nicknack« (o-ton), das es beim schnabuliertwerden von sich gibt :: knäckebröd, wie der schwede entsprechend dazu sagt.
aber nicht nur im verjausnen selbst ist das nicknackende knäckebrot für uns der inbegriff des kinderbrots, sondern auch schon bei der kinderleichten, wunderbar auch für kleine mehl-, flocken- und körnerschütthändchen geeigneten zubereitung, von seiner zwischenstation als material für legebilder ganz zu schweigen.
gebraucht werden (für diese version; ich nehme mal dies, mal das, was gerade zuhause ist; allerfeinst auch dinkelkleie, hirse, kräuter, getrocknete tomaten etc.)::
80 gramm dinkelvollkornmehl
70 gramm haferdinkelmehl
80 gramm haferflocken
60 gramm dinkelflocken
175 gramm gemischte kerne (sonnenblumen, kürbis und pinien)
30 gramm sesam
50 gramm leinsamen
1 teelöffel salz
1 schluck olivenöl
500 milliliter wasser
parmesan nach belieben
alle zutaten bis auf den parmesan in eine schüssel geben und gut miteinander vermengen, zudecken und eine stunde lang quellen lassen.
zwei backbleche mit backpapier auslegen und die masse entweder darauf verstreichen oder keksausstecher als negativschablonen verwenden und mithilfe eines kleinen löffels befüllen.
im auf 170° celsius vorgeheizten backrohr (umluft) rund 45 minuten backen, vielleicht etwas länger, vielleicht auch etwas kürzer, je nach dicke der »brote«. wer die masse auf ein backblech gestrichen hat, schneidet sie nach den ersten 10 minuten backzeit in stücke — später geht das nicht mehr so gut und die körner bröseln dabei davon. 10 minuten vor ende der backzeit den frisch geriebenen parmesan über das »brot« streuen und fertigbacken. auskühlen lassen und los-legen!

hach, das nicknackt sich formidabel! zumindest für mich - den wirbelwind kann ich mit knäckebrot aller art leider jagen, dabei wär's so ein schönes pausenknacken!
AntwortenLöschenlieben gruß
dania
Knäckebrot hab ich noch nie selber gemacht... warum eigentlich? Wo ich Brot allgemein wegen der vielen Geherei gern umgehe in meiner Küche, wäre das doch eine hervorragende Alternative. Knäckebrot wird hier auch gerne genommen - vor allem von mir. :-)
AntwortenLöschenLieber Gruß,
Katja
keine kinder mehr im haus - aber mir wird es schmecken!
AntwortenLöschenIst ja toll as man alles machen kann, ich mag Knäckebröt sehr gern. Wird bestimmt probiert. VG kaze
AntwortenLöschenBei uns heißt es "krachi" und das Rezept wird versucht!!
AntwortenLöschenlieber Gruß von Lena
Juchuh, das wird hier nachgebacken! Auf ein dreifach-fröhliches Nick-Nack hoffend :-)
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Chritiane
gerade sehe ich: haferdinkelmehl steht da — was auch immer ... roggenvollkornmehl soll das heißen. manchmal ...
AntwortenLöschenjaja da sieht man mal, wie aufmerksam die leserschaft...manchmal...
LöschenDabei ist doch gerade das seltene Haferdinkelmehl die Einzigartigkeit am Nick-Nack : )…...
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