Sonntag, 24. November 2013

Labyrinth


Ein System von Linien, Wegen und Abzweigungen. Die Kugel rollt. Manche Wege sind zu schmal, andere münden in Sackgassen. Bleibt die Kugel stecken, wird sie kurzerhand aufgegessen.
Die größte Herausforderung ist es gleichmäßige Schlangen zu formen - immer wieder brechen sie und müssen geflickt werden, aber dann stehen alle Mauern. Rote und grüne Linien weisen den Weg und führen in die Irre.



350g Mehl
100g Zucker
geriebene Schale einer Bio-Zitrone
1 Prise Salz
3 EL Zitronensaft
1 Ei
125g Butter
Lebensmittelfarbe

Den Teig gut verkneten und für ca. 30 min in den Kühlschrank stellen. Dann den Teig zu einem Quadrat ausrollen. Ein Labyrinthmuster auf Backpapier zeichnen. An allen vier Seiten genug Teig abschneiden, um später die Mauern daraus zu rollen. Labyrinthmuster mit der Rückseite eines Pinsels auf den Teig durchdrücken.
Den Restteig teilen: Aus der einen Hälfte dünne Schlangen rollen. Die durchgedrückten Labyrinth-Rillen mit Milch bepinseln. Mit den Teigschlangen eine Mauer bauen. Diese wieder mit Milch bepinseln. Die andere Teighälfte mit Lebensmittelfarbe einfärben, zu Schlangen rollen und damit die Mauer erhöhen.
Eigentlich soll man das Labyrinth blind backen. Mich hat es sehr viel Geduld gekostet die getrockneten Erbsen aus dem gebackenen Teig zu pulen. Das nächste Mal würde ich es sein lassen.
Im vorgeheizten Ofen 20 - 25 min bei 200°C backen.


Quelle: "Das große Buch vom Backen und Bauen" von Kreider-Stempfle/Frensemeier

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