Dienstag, 5. November 2013
In den Pilzen
Pilze sind für mich eine Kindheitserinnerung. Wenn ich in alten Fotoalben blättere und mir die Bilder von unseren Familienurlauben anschaue, sehe ich meine Schwester und mich in kurzen Kniebundhosen und Wanderstiefeln durch den Wald stromern. Ich erinnere mich, dass mein Vater uns Blindschleichen und Salamander zeigte. Meine Mutter baute mit uns kleine Welten aus Moos und Tannenzapfen. All die Anstrengungen - schmerzende Füße, Müdigkeit, Geschwisterstreit - sind verschwommen.
Im Kopf sind Bilder von Springkraut, Blaubeeren und Pilzen geblieben. Auf der Veranda wurde die Beute auf Zeitungspapier ausgebreitet und mit einem Handbuch bestimmt. Meistens waren es Maronen. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir je andere Pilze gesammelt haben. Mit Maronen kannten wir uns jedenfalls aus.
Röstbrot mit gebratenen Pilzen
Eine Scheibe Brot (ich habe ein Roggensauerteigbrot genommen)
Kräuterbutter
gem. Pilze ( Champignons, Kräuterseitling, Pfifferlinge - wie man es mag)
Butter, Salz, Pfeffer, Basilikum
Brotscheibe im Kontaktgrill rösten und etwas abkühlen lassen. Kräuterbutter aus Butter, Basilikum und Salz zusammenrühren. Petersilie ist auch eine gute Wahl. Pilze säubern, in grobe Stücke schneiden und in Butter braten. Salzen und pfeffern.
Das Brot mit Kräuterbutter bestreichen und Pilze darauf stapeln.
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Röstbrot mit Röstpilzen! Hört es sich lecker an!
AntwortenLöschenIch habe bis heute eine große Achtung davor, selber Pilze zu sammeln. Ein langjähriger Sammler muss immer dabei sein, damit ich mich traue.
Ich liebe die nach Wald duftende, glänzend braune Maronen! Liebe Grüße, éva
Bis heute sind das aber auch die einzigen Pilze ,die ich wirklich blind erkenne. Ohne einen professionellen Pilzsucher würde ich mich auch nicht trauen.... LG, Tomke
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